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- Häufige Fragen
Was Betriebe uns vor der ersten Aufstellung fragen
Ehrliche Antworten – auch da, wo sie nicht das sind, was man hören möchte.
Kosten
Was es kostet– und wovon das abhängt.
Was kostet uns die Aufstellung?
In der Regel nichts. Die Geräte bleiben unser Eigentum, wir tragen Anschaffung, Wartung und Instandsetzung. Finanziert wird das über den Verbrauch am Gerät. Ob diese Rechnung an Ihrem Standort aufgeht, klären wir vor der Aufstellung – offen und bevor ein Vertrag entsteht.
Wovon hängt ab, ob sich ein Automat trägt?
Nicht von der Zahl auf der Gehaltsliste, sondern davon, wie viele Menschen tatsächlich gleichzeitig vor Ort sind. Dazu kommt die Lage: In einem Industriegebiet ohne Einkaufsmöglichkeit wird ein Automat deutlich stärker genutzt als in einem Gewerbepark neben einem Discounter. Und entscheidend ist, auf wie viele Geräte sich dieselben Personen verteilen.
Wir hätten gern mehrere Automaten. Geht das?
Das kommt darauf an, wie viele Menschen auf ein Gerät kommen. Ein Beispiel: Bei fünfzig Beschäftigten und fünf Geräten sind das zehn Personen pro Automat – das trägt sich für keine Seite. Dieselben fünfzig an einem gut platzierten Gerät dagegen schon.
Wenn mehr gewünscht ist, als sich rechnet, gibt es zwei Wege: weniger Geräte an den richtigen Stellen, oder ein Zuschuss zur Mitarbeiterversorgung durch den Betrieb.
Was ist ein Zuschuss zur Mitarbeiterversorgung?
Ein Beitrag des Betriebs, wenn mehr oder größere Geräte gewünscht sind, als der Verbrauch hergibt. Sie subventionieren damit nicht uns, sondern die Versorgung Ihrer Belegschaft – etwa wenn an mehreren Stellen im Haus ein Automat stehen soll, obwohl einer ausreichen würde.
Die Höhe berechnen wir individuell nach Standort, Gerätezahl und erwartetem Verbrauch. Pauschalen gibt es dafür nicht.
Wer zahlt den Strom?
Den Stromanschluss stellt der Betrieb bereit, die Energiekosten trägt er ebenfalls. Das ist bei der Automatenaufstellung üblich und in unseren Bedingungen so geregelt.
Können Mitarbeitende kostenfrei beziehen?
Ja. Der Betrieb kann die Versorgung bezuschussen oder vollständig übernehmen – dann entfällt die Zahlung am Gerät. Das lässt sich über das Bezahlsystem abbilden, auch teilweise, etwa Kaffee frei und Snacks gegen Bezahlung.
Auswahl
Welches Gerätund wie viele.
Instant oder frisch gemahlene Bohne?
Ein Frischbrüher mahlt, presst und brüht für jeden Becher neu – das schmeckt besser, dauert aber rund eine halbe Minute. Ein Instantgerät ist etwa doppelt so schnell.
Solange sich der Bezug über den Tag verteilt, gewinnt die Bohne. Kommen dagegen alle gleichzeitig – ab etwa dreißig bis vierzig Personen im gleichzeitigen Zugriff –, entsteht beim Frischbrüher eine Schlange. Dann ist Instant die bessere Wahl.
Sieht man dem Gerät an, was drin ist?
Nein. Instant- und Espressogeräte sind äußerlich identisch, der Unterschied liegt im Innenleben. Entschieden wird deshalb nach Ihrer Pausensituation, nicht nach Aussehen.
Wie viel Platz brauchen wir?
Ein Standgerät braucht etwa einen Quadratmeter Stellfläche plus Platz zum Öffnen der Tür. Wo das nicht geht, gibt es schmalere Standgeräte oder Tischgeräte, die auf eine vorhandene Fläche gestellt werden. Was passt, sehen wir beim Termin vor Ort.
Gibt es eine Mindestgröße für den Betrieb?
Nein. Wir versorgen auch Betriebe mit zwanzig oder dreißig Beschäftigten – für uns ist das die passende Größe, während große Anbieter dort häufig abwinken. Entscheidend ist nicht die Zahl allein, sondern ob sich Gerätegröße und Verbrauch sinnvoll zusammenbringen lassen.
Wie schnell steht der Automat?
Nach dem Ortstermin und der Entscheidung über Gerät und Sortiment dauert es in der Regel wenige Tage. Ein festes Datum nennen wir erst, wenn wir die Verfügbarkeit geprüft haben – lieber später zusagen als früher enttäuschen.
Betrieb
Was im Alltag passiert– und wer sich kümmert.
Wie oft wird nachgefüllt?
Mindestens einmal pro Woche – aber nicht nach Kalender. Über die Telemetrie sehen wir die Bestände jedes Geräts und wissen vor der Anfahrt, was fehlt. Was schnell leer wird, holen wir häufiger nach.
Bei durchgehend besetzten Betrieben stimmen wir die Anfahrt zusätzlich auf die Schichtzeiten ab.
Was passiert bei einer Störung?
In der Regel wissen wir es schon. Alle Geräte sind an eine Telemetrie angebunden und melden Störungen automatisch – wir sehen sie also, bevor jemand zum Telefon greift.
Natürlich können Sie trotzdem anrufen. Die Technik machen eigene Leute, keine beauftragte Fremdfirma. Weil unser Gebiet auf rund vierzig Kilometer begrenzt ist, sind wir ohnehin meist in der Nähe.
Wer reinigt die Geräte?
Wir. Brühgruppen, Milchsysteme und Warenfächer werden bei den regelmäßigen Anfahrten gereinigt. Im Betrieb muss sich niemand darum kümmern – das ist der Kern des Vollservice.
Woher wissen Sie, was gebraucht wird?
Alle Geräte sind an eine Telemetrie angebunden. Wir sehen Verkäufe, Bestände und die Verteilung über den Tag – also welche Artikel laufen und welche stehen bleiben.
Das ist der Unterschied zwischen Nachfüllen und Sortimentspflege: Wir raten nicht, sondern sehen es. Und weil wir an keinen Hersteller gebunden sind, können wir auf das Ergebnis auch reagieren.
Können wir das Sortiment ändern?
Jederzeit. Wir sind an keinen Hersteller und keine Marke gebunden und beschaffen über Großhändler. Ein Wunsch aus der Belegschaft ist damit eine Bestellung und keine Verhandlung – umgesetzt meist beim nächsten Besuch.
Was ist bei Vandalismus oder Diebstahl?
Dafür haftet der Standort. Der Betrieb bestimmt, wer Zugang zum Aufstellort hat, und hat damit die Aufsichtspflicht – das ist in der Branche üblich und steht so auch in unseren Bedingungen.
Die Instandsetzung übernehmen wir, damit das Gerät schnell wieder läuft. Abgerechnet wird sie nach Aufwand. Wir sagen das offen vor der Aufstellung, nicht erst im Schadensfall.
Welche Bezahlarten gibt es?
Münzeinwurf mit Wechselgeldrückgabe, kontaktlose Kartenzahlung, mobiles Bezahlen über PayRange sowie betriebsinterne Chip- oder Ausweissysteme. Einzeln oder kombiniert – was passt, hängt vom Standort ab.
Gebiet und Vertrag
Wo wir fahrenund wie lange wir bleiben.
Beliefern Sie auch außerhalb der vierzig Kilometer?
In der Regel nicht. Die Begrenzung ist der Grund dafür, dass wir wöchentlich vorbeikommen und im Störungsfall kurzfristig da sind. Wer weiter weg sitzt, bekommt von uns eine ehrliche Absage statt eines Vertrags, den wir nicht in dieser Qualität bedienen könnten.
Wie lange läuft der Vertrag?
Laufzeit und Kündigungsfristen stehen im Aufstellvertrag und werden vor der Aufstellung besprochen. Wir haben kein Interesse an Verträgen, die jemand nur deshalb weiterführt, weil er nicht herauskommt.
Können mehrere Standorte über einen Vertrag laufen?
Ja. Bei mehreren Standorten innerhalb unseres Gebiets läuft alles über einen Vertrag, eine Abrechnung und dieselbe Tour.
Was brauchen wir vor Ort?
Eine geeignete Stellfläche und einen Stromanschluss. Die Fläche sollte trocken, ausreichend belüftet und für unsere Mitarbeiter zugänglich sein. Alles Weitere sehen wir uns beim Termin gemeinsam an.
Nächster Schritt
Standort begutachten lassen
Kostenfrei und unverbindlich. Wir sehen uns die Fläche an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist – auch dann, wenn das weniger ist als gedacht.
- 02301 1870478
- info@automatenverpflegung.de
- Mo–Do 08:00–17:00 · Fr 08:00–13:30